Der gesellschaftliche und technische Wandel braucht inter- und transdisziplinäre Wissenschaft.

Das KIT-Zentrum Mensch und Technik (MuT) bietet seinen Mitgliedern eine agile Plattform, um dem gemeinsamen Engagement von Wissenschaftler:innen und Akteuren des Wandels zu mehr Wirkung zu verhelfen. So fördert MuT exzellente Forschung, Bildung und Zusammenarbeit sowie den gesellschaftlichen Dialog zur Gestaltung nachhaltiger, transformativer Prozesse in soziotechnischen Systemen.

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Aktuelles

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Citizen Science Kurs für Promovierende – jetzt anmelden!

Die KIT-Graduiertenschule CuKnow lädt Promovierende ein, gemeinsam mit internationalen Nachwuchswissenschaftler:innen am MOOC „Introduction to Citizen Science“ teilzunehmen. 

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Ausschnitt des Treffens mit Sprecher Prof. Dr. Daniel Lang einem der Sprecher des KIT-Zentrum Mensch und Technik.MuT
Internationaler Austausch zu Arbeit und KI

Wie verändern Digitalisierung und Künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt und unser Wohlbefinden? Beim Besuch von Prof. Dr. Oğuz Başol am KIT-Zentrum Mensch und Technik standen diese Fragen sowie mögliche Perspektiven für internationalen Forschungsaustausch und Vernetzung im Mittelpunkt.

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Das corner auf dem Kronenplatz und die Frage warst du dabei?TRIANGEL, Foto: Sandra Göttisheim
Recap corner@DAS FEST

Mitten im Festivalgeschehen lud corner <Science> to meet you! bei DAS FEST zum Entdecken, Mitmachen und Mitdiskutieren ein. Besucher erlebten Forschung zum Stadtklima hautnah und kamen in den Austausch.

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MobiLab Ausschnitt auf dem KronenplatzTRIANGEL
Das waren unsere MuT Tage der Demokratie 2026

Den heißen Tagen zu Trotz fanden Rund um das MobiLab auf dem Kronenplatz während der Tage der Demokratie 2026 viele spannende Programmpunkte statt. Austausch und Eis war angesagt um es bei den Temperaturen auszuhalten.

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Veranstaltungen

Mein Zwilling, meine Regeln – Ein Daten-Café zur Zukunft der Gesundheitsdaten

Mein Zwilling, meine Regeln – Ein Daten-Café zur Zukunft der Gesundheitsdaten

01. Oktober 2026 10:00 - 17:00MobiLab am Kronenplatz, 76133 Karlsruhe
Projektbeschreibung  
Digitale Patientenzwillinge verknüpfen unterschiedliche Gesundheitsdaten zu dynamischen digitalen Modellen eines Menschen. Dazu können beispielsweise Angaben zur Krankengeschichte, Laborwerte, Bilddaten, Informationen aus Wearables sowie Daten zu Lebensstil oder Umwelt gehören. Künftig sollen solche Modelle dabei helfen, Krankheitsverläufe zu simulieren, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und Prävention sowie Therapien stärker auf einzelne Personen zuzuschneiden. Zugleich werfen digitale Zwillinge grundlegende ethische und gesellschaftliche Fragen auf: Welche Daten sollen in das Modell einfließen? Wer entscheidet darüber? Wer darf die Informationen einsehen oder weiterverwenden? Wie lassen sich Privatsphäre, Selbstbestimmung und gerechter Zugang sichern? Und wer trägt Verantwortung, wenn ein digitaler Zwilling fehlerhafte Prognosen erstellt oder medizinische Entscheidungen beeinflusst?
 
Das Projekt „Mein Zwilling, meine Regeln – Ein Daten-Café zur Zukunft der Gesundheitsdaten“ bringt diese Fragen aus Forschung und Entwicklung in den öffentlichen Raum. In mobilen Daten-Cafés an zentralen Orten in Karlsruhe und Kaiserslautern können Bürgerinnen und Bürger spontan mitmachen und ihren eigenen vereinfachten digitalen Zwilling gestalten. Mit Karten, Profilen und Entscheidungssituationen wählen sie aus, welche Gesundheitsdaten berücksichtigt werden dürfen, welche Informationen privat bleiben sollen und welchen Personen oder Institutionen sie Zugang gewähren würden. Dabei geht es nicht um die Erstellung eines technisch funktionsfähigen Modells, sondern um einen anschaulichen Erfahrungs- und Diskussionsraum.
 
Konkrete Dilemma-Szenarien machen mögliche Zielkonflikte sichtbar: Darf auf alle Daten zugegriffen werden, wenn dadurch eine Diagnose verbessert werden könnte? Wer darf auf die Daten zugreifen? Soll eine Versicherung gesundheitsbezogene Prognosen verwenden dürfen? Was geschieht, wenn Daten unvollständig, verzerrt oder falsch sind? Die entstandenen Datenzwillinge und Rückmeldungen werden in einer öffentlichen Galerie und an einer Feedback-Wand sichtbar gemacht.
Das gemeinsame Projekt von ITAS und Fraunhofer IESE verbindet Forschung zu digitalen Patientenzwillingen mit partizipativer Technikfolgenabschätzung. Es stärkt Gesundheitsdatenkompetenz, eröffnet niedrigschwellige Gespräche über zukünftige Medizin und bringt vielfältige gesellschaftliche Perspektiven frühzeitig in die verantwortungsvolle, faire und selbstbestimmte Gestaltung digitaler Gesundheitstechnologien ein. Die Beiträge werden systematisch dokumentiert, qualitativ ausgewertet und für Forschung, Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer aufbereitet.
 
Projektlink: https://www.hochschulwettbewerb.net/2026/meinzwillingmeineregeln/
Dr. Dana Mahr und Dipl. Ing. Nora Weinberger, Institut für Technikfolgen­abschätzung und System­analyse (ITAS)